Waldbewirtschaftung unter dem Kimawandel und der Wirtschaftlichkeit

Was leisten Douglasien, Lärchen und Küstentanne in unseren Wäldern in Hinblick auf dem Klimawandel und den Ertrag?

Das war die Fragestellung die am Samstag den 17.03. im Forstbetrieb Emslander gestellt wurden. Rund 50 Waldbesitzer waren der Einladung der FBG Aiglsbach und Thomas Emslander gefolgt und fanden sich im Forstbetrieb Emslander bei Kleinhaid ein.

Thomas Emslander und sein Sohn erklärten anschaulich in Ihren eigenen Beständen die Wuchsleistungen der Küstentanne und der Douglasien. Da diese unseren einheimischen Fichten um ein vieles an Wuchsleistung überlegen sind, heißt das aber auch, dass diese Baumarten früher Erntereif sind, Durchforstungen früher notwendig aber auch unerlässlich sind, um wirtschaftliche stabile und ertragreiche Wälder zu erzielen.

„Das Motto heißt in 60 Jahren einen Baumernten der 60 cm Dick ist.“ Die Senkung der Umtriebszeiten minimiert auch das Risiko für Insektenbefall und Strumschäden. Auch unsere Fichten sollten nicht länger als 80 Jahren in unseren Wäldern stehen um das Risiko für Rotfäule, Borkenkäfer und Sturm zu senken. Eine frühere Ernte schafft aber auch die Möglichkeit alternative Bestände anzubauen, in den verschiedene Baumarten sich stabil und zukunftsorientiert entwickeln können.

„Gehen Sie früher in Ihren Wald, durchforsten Sie früher, Ernten Sie früher, bauen sie Ihre Wälder um, nur Sie selber haben es in der Hand „gab Thomas Emslander den Waldbauern eindringlich mit auf den Weg.