Geschichte

 

 

Praktikertag 1 2017

Am 11. Februar war es wieder soweit und die Forstbetriebsgemeinschaft Aiglsbach lud ihre Mitglieder zum ersten Praktikertag 2017 ein. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich knapp 100 interessierte Waldbesitzer/-besitzerinnen im Pfarrwald Geißenfeld bei Pöbenhausen ein, um sich in den Themen Durchforstungsmodelle mit dem Harvester und Verbisschutzmodellen fortzubilden. Eine Besonderheit dieser Lehrveranstaltung war die Kooperation mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT). Studenten der forstlichen Fakultät hatten dieses Mal die Vorträge vorbereitet und führten die Teilnehmer durch den spannenden Tag.

Doch bevor man sich in Gruppen aufteilte um gemeinsam mit den Studenten sich die forstlichen Fachthemen zu erarbeiten, gab es eine exklusive Vorführung zum Thema Brennholzaufarbeitung . Stefan Daser war mitsamt einem nagelneuen Brennholzharvester angereist, um die Effizienz der Maschine bei der Brennholzaufarbeitung zu demonstrieren.

Ein absolutes Highlight war der durch die Firma IHM zur Verfügung gestellte 6-Radharvester alle Anwesenden staunten über die schnelle, sichere und effiziente Holzernte dieser Maschine.

Am Ende des wunderschönen Tages gingen die Teilnehmer dann sichtlich erfreut zurück nach Hause und wir hoffen, dass Sie an diesem Tag etwas Neues für sich entdecken konnten. Herzlich bedanken wollen wir uns vor allem bei den Studenten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, die mit ihren detailliert ausgearbeiteten Fachvorträgen zu überzeugen wussten. Auch Herrn Prof. Dr. Erwin Hussendörfer gilt unser Dank, der diese Kooperation in die Wege leitete und von Seiten der Hochschule aus betreute. Mit Kooperationen dieser Art übernimmt die Forstbetriebsgemeinschaft Verantwortung für die Ausbildung kommender Generationen im Wald, sowohl auf Seiten des Forstpersonals, als auch auf Seiten der Waldbesitzer. Uns bleibt dann nur noch auf den nächsten Praktikertag zu verweisen, der wie gewohnt am Ende dieses Jahres stattfinden wird. Alle Informationen dazu finden Sie dann wie gewohnt auf unserer Homepage, unseren Newslettern/Rundschreiben und in der Hallertauer Zeitung.

 

Lagerplatz Großgundertshausen

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Um ihr Holz optimal verkaufen zu können, ist eine direkte Anfuhrmöglichkeit für unsere Holzlaster Grundvoraussetzung. Aus diesem Grund ist es uns von der FBG Aiglsbach wichtig unseren Mitgliedern zentrale Holzlagerplätz zur Verfügung zu stellen. An diesen logistischen Knotenpunkten können wir sowohl eine optimale Holzabfuhr, als auch Vermarktung garantieren. Daher ist es uns eine große Freude ihnen mitteilen zu können, dass wir unser Angebot an zentralen Holzlagerplätzen erweitert haben.

 

Ab sofort können Sie auch in Großgundertshausen ihr Holz zentral bei uns lagern. Diesen Service können wir ihnen dank Herrn Hubert Ertlmaier anbieten, auf dessen Grund sich der Lagerplatz befindet. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön für dieses, nicht selbstverständliches, Angebot.

Unseren neuen Holzlagerplatz finden sie hier:

 Großgundertshausen, hinter der Bushaltestelle am Feldkreuz

Zentraler Holzlagerplatz Großgundertshausen

 

Praktikertag 1 2016

Am 19. März war es wieder soweit und die Forstbetriebsgemeinschaft Aiglsbach lud ihre Mitglieder zum ersten Praktikertag 2016 ein. Trotz des idealen Hopfenanbauwetters fanden sich knapp 50 interessierte Waldbesitzer/-besitzerinnen im Pfarrwald Domspatzen bei Haunsbach ein, um sich in den Themen Durchforstungsmodelle und Kulturbegründung fortzubilden. Eine Besonderheit dieser Lehrveranstaltung war die Kooperation mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT). Fünf Studenten der forstlichen Fakultät hatten dieses Mal die Vorträge vorbereitet und führten die Teilnehmer durch den spannenden Tag.

Doch bevor man sich in Gruppen aufteilte um gemeinsam mit den Studenten sich die forstlichen Fachthemen zu erarbeiten, gab es eine exklusive Vorführung zum Thema Holzenergie. Die Firma Albach aus Menning war mitsamt einem nagelneuen Hacker (aus ihrer aktuellen Produktionsreihe) angereist, um die Effizienz der Maschine beim Hacken von Waldrestholz zu demonstrieren. In atemberaubender Geschwindigkeit verschlang der mobile Hacker einen riesigen Haufen aus Ästen und Kronenmaterial. Neben der Vorführung erhielten die Besucher zudem einen detaillierten Einblick in die Herstellung von Hackschnitzlen und erfuhren, dass unterschiedliches Hackmaterial unterschiedliche Technik zum Hacken benötige, um ein optimales Produkt zu erzielen.

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Im Anschluss begann dann die Infoveranstaltung, geleitet durch die Studenten der HSWT. In Kleingruppen widmeten sich die Teilnehmer den verschiedenen Themen, wobei am Ende des Tages alle Stationen besucht worden waren. Vorgestellt wurden die Themen von Julian Sauter, Johannes Reisacher, Thomas Stachura, Veronika Wolf und Maximilian Sedlmair , wobei die Studenten die Besucher in mehrere Teilgruppen aufgliederten.

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Bei Julian Sauter wurde über das Z-Baum-Konzept aufgeklärt und der junge Mann erläuterte welche Vor- aber auch Nachteile diese Variante mit sich bringt. Neben einer einfachen Anwendung und einem hohen Ertrag im Endbestand, zeichnet das Z-Baum-Konzept vor allem ein lineares, striktes Muster aus. In der Folge wird man als Waldbauer unflexibel, ein Nachteil dieses, ansonsten sehr weit verbreiteten, Durchforstungsmodells.

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Unter Maximilian Sedlmair sahen unsere Waldbesitzer dann eine Art Gegenkonzept zur Z-Baum-Variante. Bei der freien Auslesedurchforstung findet keine Festlegung auf positive Bäume statt, die gefördert werden sollen. Stattdessen wird der Bestand als Einheit gesehen und vom starken schlechten Ende weg genutzt. Durch die Eingriffe entsteht eine vertikale Struktur in den Beständen, zudem ist man flexibel bei der Auslese der zu entfernenden Bäume. Ein Nachteil ist aber der höhere Arbeitsaufwand beim Auszeichnen, denn die Wahl der auszuscheidenden Bäume will wohl überlegt sein.

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In einem frisch geschlagenen Käferloch beschäftigten sich dann die Studenten Johannes Reisacher, Thomas Stachura und Veronika Wolf mit dem Thema Kulturbegründung. Zunächst wurde anhand einer Weiserzaunfläche das Prinzip der Naturverjüngung erläutert und welche Voraussetzungen eine erfolgreiche natürliche Verjüngung eines Bestandes benötigt. Gerade wenn man eine Baumartenvielfalt anstrebt wird das Thema Jagd zum Schlüsselfaktor. Doch auch die Verfügbarkeit mit samenabwerfenden Bäumen in der Umgebung spielt eine große Rolle, sodass einem oft nur die künstliche Verjüngung bleibt um die Baumartenvielfalt zu erhöhen.

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Bei der Pflanzung wurde neben dem technischen Vorgang der Fokus auf die Themen Baumartenauswahl, Förderung und Schutz gelegt. Bei der Baumartenwahl sollte man sich immer am Standort orientieren, gerade in puncto Wasserhaushalt und Nährstoffversorgung haben viele heimische Baumarten sehr enge Bereiche in denen sie optimal wachsen können. Neben dem Standort kann auch die forstliche Förderung eine Rolle spielen. Laubholz (Weißtanne ist dem Laubholz gleichgestellt), sowie Nadelmischbestände (50% Laubholz) werden vom Staat bezuschusst, sodass die Kosten für die Kulturbegründung erheblich gesenkt werden können. Bei der Auswahl lässt man sich am Besten vom zuständigen AELF Revierleiter beraten. Jürgen Petersen, Leiter des Forstreviers Mainburg, blickte dabei den Studenten über die Schulter und beantwortete an ihn gerichtete Fachfragen. Stehen die zu pflanzenden Bäume dann einmal fest, muss man sich noch Gedanken über deren Schutz vor heimischen Schalenwild machen. Überhöhte Reh- und Schwarzwildbestände belasten die hallertauer Waldbesitzer und Landwirte wie kaum ein anderer Faktor. Im Wald richtet das Reh mit seinem Leittriebverbiss und durch das Verfegen der Stämme den größten Schaden an. Die Studenten stellten dabei deutlich fest, dass eine waldangepasste Jagd dem Waldbesitzer viel Geld sparen kann. Ist dies jedoch nicht der Fall, so muss man sich Gedanken über den Schutz seiner Kulturen machen. Neben dem altbekannten Zaun besteht auch die Möglichkeit des Einzelschutzes, wobei verschiedene praktische Varianten vorgeführt wurden.

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Am Ende des wunderschönen Tages gingen die Teilnehmer dann sichtlich erfreut zurück nach Hause und wir hoffen, dass Sie an diesem Tag etwas Neues für sich entdecken konnten. Herzlich bedanken wollen wir uns vor allem bei den Studenten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, die mit ihren detailliert ausgearbeiteten Fachvorträgen zu überzeugen wussten. Neben der spannenden Ausarbeitung waren es vor allem die praxisnahen Ratschläge der Jungförster die sich als besonders interessant für unsere Besucher herausstellten. Auch Herrn Prof. Dr. Erwin Hussendörfer gilt unser Dank, der diese Kooperation in die Wege leitete und von Seiten der Hochschule aus betreute. Mit Kooperationen dieser Art übernimmt die Forstbetriebsgemeinschaft Verantwortung für die Ausbildung kommender Generationen im Wald, sowohl auf Seiten des Forstpersonals, als auch auf Seiten der Waldbesitzer. Uns bleibt dann nur noch auf den nächsten Praktikertag zu verweisen, der wie gewohnt am Ende dieses Jahres stattfinden wird. Alle Informationen dazu finden Sie dann wie gewohnt auf unserer Homepage, unseren Newslettern/Rundschreiben und in der Hallertauer Zeitung.

 

 

Praktikertag 2015 – Ein Tag voller Technik, die begeistert!

 

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Ein Tag voller Technik, der begeistert – dies hatte die FBG Aiglsbach ihren Mitgliedern mit dem Praktikertag 2015 versprochen. So machten sich mehr als 100 Waldbesitzer und Interessierte am Samstag, den 07. November, auf zum Pfarrwald Domspatzen bei Haunsbach, um sich selbst vom Angebot der Forstbetriebsgemeinschaft zu überzeugen. Nach 2 Stunden Vorführung und einer anschließenden Fragerunde waren sich dann alle einig: Das Versprechen wurde definitiv eingehalten! So staunten die Anwesenden zunächst über die schnelle und effiziente Holzernte, welche mit einem 6-Radharvester der Firma Ihm durchgeführt wurde. Bäume fielen im Minutentakt und wurden rasch und sauber aufgearbeitet. Anschließend konnte eine ebenso schnelle Rückung beobachtet werden. Der Forwarder der Firma Gabler zeigte dabei sein volles Leistungspotential, indem er innerhalb kürzester Zeit nicht nur alle geschnittenen Stämme auflud, sondern diese auch gleich an der Straße polterte. Der nächste Schritt in der Logistik war dann die Holzabfuhr, vorgeführt von unserem fleißigen Fahrer der Firma Hobmeier. LKW-Führer Georg Hobmeier betonte dabei wie wichtig es ist, dass die aufzuladenden Stämme gut erreichbar sind, denn die schwere Transportmaschine kommt sehr schnell an ihre physischen Grenzen.

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Danach trat nochmals die Firma Ihm auf, dieses Mal mit einem neuen Albach-Hacker. Schon fast andächtig staunten die Besucher, als die Forstmaschine innerhalb kürzester Zeit einen kompletten Hackguthaufen verschlang. Zum Abschluss wurde noch der, von den schweren Maschinen stark beanspruchte, Weg mit einem R2-Gerät von der Firma Schlachtbauer abgezogen. Mit dieser einfachen, aber effektiven Pflegemaßnahme kann die hohe Qualität eines professionellen Forstweges lange aufrecht erhalten werden. Damit waren die Vorführungen auch beendet, danach nutzten viele Besucher die noch verbleibende Zeit um sich persönlich mit den Maschinenführern zu unterhalten. Für uns von der FBG war der Praktikertag ein voller Erfolg und ein deutliches Zeichen dafür, dass es sich lohnt große Mühen in eine solche Infoveranstaltung zu stecken. Der massive Zulauf, sowie die interessierten Fragen sind für uns die Bestätigung, dass unsere Mitglieder die von uns angebotenen Fortbildungen und Vorführungen gerne wahrnehmen. Dafür ein recht herzliches Dankeschön, denn am Ende des Tages haben alle Anwesenden von dieser Veranstaltung profitiert. Und eines ist schon mal sicher, der nächste Praktikertag ist bereits in Planung. Alles weitere erfahren sie dann wie gewohnt von unseren Newslettern, Rundschreiben oder in der Hallertauer Zeitung.

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Ausflug Herbst 2015   2 Tage

Bayerischer Waldbau auf österreichischem Grund – Zweitagesausflug der Forstbetriebsgemeinschaft Aiglsbach ins Salzburger Land

 

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Von Sebastian Lindner

Mainburg. An zwei wunderschönen Tagen erlebten die Mitglieder der FBG Aiglsbach ein kulturell und forstlich höchst interessantes Programm im Salzburger Land in Österreich.

Herbst, das bedeutet für viele Menschen Temperaturen unter 10° C, rostrot verfärbte Laubbäume und kühler Nebel im Morgengrauen. Während die Natur langsam ihrem Winterschlaf entgegen driftet, machen sich die Mitglieder der FBG Aiglsbach zu dieser Zeit traditionell nochmals munter auf den Weg, um sich forstlich fortzubilden. So geschehen auch dieses Jahr am 21. und 22. Oktober, beim Zweitagesausflug der FBG im Salzburger Land. Der erste Tag der Reise stand dabei ganz im Zeichen der Bergwaldwirtschaft. In Unken, im Salzburger Saalachtal, trafen die Waldbesitzer auf den BaySf Mitarbeiter Horst Kirschner, der ihnen die Finessen des Hochgebirgswaldbaus erläutern sollte. Doch einen Moment bitte – was macht denn ein bayerischer Beamter in Österreich? Nun, die FBG besuchte dieses Jahr nicht irgendeinen Forstbetrieb im Alpenland, sondern die bayerischen Saalforste. Seit fast 200 Jahren besitzt der bayerische Staat das Nutzungsrecht über knapp 18.500 ha Wald- und Wiesenfläche im Salzburger Land und gehört somit zu den größten Waldbesitzern Österreichs. Dieses Kuriosum geht auf die Salinenkonvention von 1829 zurück, in der die Bayern die Waldfläche als Ausgleich für Schürfrechte in Berchtesgaden erhielten. Dort wurde damals noch viel Salz abgebaut, doch mit der Zeit verlor dies an Bedeutung. Der Wald blieb aber in bayerischer Hand und wird mittlerweile von den Bayerischen Staatsforsten bewirtschaftet, so wie jeder andere Staatswald auch. Herr Kirschner, seines Zeichen Servicestellen- und stellvertretender Forstbetriebsleiter, gelang es dabei den Waldbesitzern einen guten Eindruck davon zu vermitteln, was es heißt im Gebirge Forstwirtschaft zu betreiben. Bei schönstem Sonnenschein konnten die Exkursionsteilnehmer neben wunderschönen Waldbildern auch eine Seiltrasse oder eine historische Trift bestaunen. Letztere wurde vor langer Zeit dazu verwendet, um im Winter geschlagenes Brennholz, mit Hilfe von angestautem Schmelzwasser, ins Tal zu schwemmen. Neben der Waldwirtschaft kam auch der Naturschutz zur Sprache, denn im Gebiet der Saalforste findet man mehrere Populationen des bedrohten Auerwildes. So versuchen die Revierleiter ihre wirtschaftlichen Pflichten mit den Lebensraumansprüchen des großen Raufußhuhnes zu kombinieren, eine Balanceakt, der viel Fingerspitzengefühl verlangt. Das Ergebnis überzeugt: Seit über 50 Jahren sind die Auerwildbestände in den Revieren stabil und das trotz des Einsatzes großer Forstmaschinen. Der Auerhahn begleitete die FBG Mitglieder dann auch bis in den Abend hinein, als man sich im Hotel „Zum Auerhahn“ in Lenzing etwas Ruhe gönnte.

IMG_1243Am darauffolgenden Tag stand dann die Kultur des Salzburger Landes im Vordergrund. Neben der wunderschönen Wallfahrtskirche Mariaplain besuchte die Reisegruppe auch die Kapelle in Oberndorf, in der das Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ entstand und uraufgeführt wurde. Abgerundet wurde das Kulturprogramm schließlich mit einer Stadtführung in Salzburg. Bei allerbestem Wetter durften die Waldbesitzer durch die historische Altstadt schlendern und den interessanten Ausführungen der Stadtführer lauschen. Danach machte man sich wieder auf den Weg in die schöne Holledau, die zwar keine malerischen Berge, dafür aber idyllische Hopfengärten vorzuweisen hat. Als Fazit lässt sich einmal wieder ziehen, dass alles wunderbar war, vom Wetter, über die Vorträge, bis zum Essen. So tritt man mit einem guten Gefühl dem Winter entgegen, denn allen ist klar, der nächste Ausflug ist schon wieder in Planung.

 

 

Gallimarkt 2015

 

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Der Gallimarkt in Mainburg, eine Institution so alt wie die Kunst des Bierbrauens selbst… naja zumindest fast. Eines steht aber fest, die FBG Aiglsbach ist auf dem Gallimarkt mittlerweile selbst zur einer kleinen Institution geworden. Jahr für Jahr informiert die Forstbetriebsgemeinschaft auf dem Volksfest ihre Mitglieder über die aktuelle Lage des Holzmarktes, die anstehende Holzerntesaison, sowie über Pflanz- und Kulturarbeiten. Bei uns können die Waldbesitzer in entspannter Atmosphäre über ihre Probleme und Wünsche sprechen und sich dabei von unserem Fachpersonal ausführlich beraten lassen. Doch damit nicht genug, dieses Jahr haben wir mehrere ganz besondere Überraschungen für sie parat. Da wäre zum einen unsere Kooperation mit der Pflanzschule Schlegel aus Elsendorf, die es uns auch dieses Jahr wieder ermöglicht ihnen bei der Kulturbegründung etwas unter die Arme zu greifen. Wer früh genug bei uns erscheint darf sich nämlich eine kleine Lärche für seinen Privatwald mitnehmen. Neben diesen wunderschönen kleinen Bäumchen erwartet sie zudem noch eine Sonderinformationstafel zum Thema Borkenkäfer und dessen Bekämpfung. Mit Hilfe eines Modells wollen wir ihnen anschaulich erklären wie sie sich gegen das kleine Schadinsekt mit dem großen Hunger effektiv wehren können. Neben aktuellen Informationen zum Thema Borkenkäfer, werden wir zudem noch einige Informationsfilme für sie vorzeigen. Wer schon immer einmal wissen wollte wie sein Holz in einem großen Sägewerk zu Brettern und Latten geschnitten wird, der kann dies an unserem Stand anschaulich beobachten. Sie sehen also, ein Besuch unseres Zeltes auf dem Gallimarkt lohnt sich allemal. Wir sehen uns also zwischen dem 10 und 12 Oktober in Mainburg. Die Mitarbeiter der FBG Aiglsbach freuen sich auf ihren Besuch!

 

 

Auszeichenübung Sommer 2015

 

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Sommer, Sonne, Sonnenschein und die Förster und Mitglieder der FBG Aiglsbach treffen sich an einem Freitag Nachmittag im Wald. Diese Waldbesitzer müssen verrückt sein, oder etwa nicht? Auch wenn das Wetter mehr nach Biergarten schrie, so hatten sich 15 Mitglieder und 3 Förster der FBG und des AELF Abensberg im Pfarrwald Oberempfenbach verabredet, um gemeinsam das forstliche Auszeichnen zu üben. Nach drei spaßigen, aber auch lehrreichen Stunden waren sich danach alle Teilnehmer einig: Dieses Treffen am Freitag Abend war ein voller Erfolg! Aber zurück zum Anfang: Die Teilnehmer trafen am 31.07.2015 gegen 16 Uhr auf dem zentralen Holzlagerplatz der FBG ein. Zu Beginn gab es eine kurze theoretische Einführung in das Z-Baum-Konzept durch den Forstpraktikanten Sebastian Lindner, danach stürzten sich die Teilnehmer auch direkt auf die Bestände. In Kleingruppen zu je fünf Personen wurde dann das theoretische Wissen auf drei unterschiedlichen Waldflächen in die Tat umgesetzt. . Im ersten Bestand trafen viele Waldbesitzer auf ein vertrautes Bild: Ein dichter Fichten Reinbestand, der dringend durchforstet werden muss. Hierbei ergab sich aber ein Konflikt: Wie stark darf/muss ich eingreifen, ohne die Bestandesstabilität zu gefährden? Bei diesen und anderen komplizierten Fragen wurden die Waldbesitzer vom AELF Revierleiter Jürgen Petersen unterstützt und angeleitet. Auf der zweiten Fläche konnten die Teilnehmer dann das Auszeichnen in einem reinen Laubholzbestand üben.

Mit der Hilfe des Praktikanten Sebastian Lindner sollte dabei das Auge für Qualitäten im Laubholz geschult werden. Als besonders schwer erwiesen sich dabei oft die korrekte Ansprache der Z-Bäume und die Auswahl der zu entnehmenden Bedränger. Abschließend konnten die Teilnehmer noch mit dem Förster und Geschäftsführer der FBG, Florian Rauschmayr, die Holzernte in einem hiebsreifen Bestand üben. Hierbei lag der Fokus sowohl auf der Zielstärkennutzng, als auch auf dem Einleiten der Naturverjüngung. Da soviel geistige Arbeit anstrengend ist, gab es zwischendurch eine kleine Brotzeit samt erfrischenden Getränken. Danach wurde über die aktuelle Holzmarktlage und zukünftige Holzpreise diskutiert. Vor allem aus der Sicht der Veranstalter lässt sich ein überaus positives Fazit ziehen: Trotz der späten Stunde waren alle Teilnehmer höchst motiviert und lernbereit, so dass uns die gemeinsamen Übungen sehr viel Freude bereitet haben. Für die Zukunft bedeutet dies, dass wir, bei entsprechender Nachfrage, gerne weitere praktische Übungen anbieten werden. Dabei wollen wir nicht nur das Auszeichnen üben, auch spannende Themen wie die Jungbestandspflege, Bestandesbegründung oder die praktische Holzernte sollen aufgegriffen werden. Alles über unsere zukünftigen Aktionen erfahren sie wie gewohnt in unserem Rundschreiben das gegen Ende August an die Mitglieder der FBG versandt wird.

Bitte kontrollieren sie Ihre Wälder weiterhin auf Borkenkäfer der momentan wieder sehr aktiv ist.

 

Eintagesausflug der FBG zum Wittelsbacher Ausgleichsfond und zum Sägewerk Binder

 Von Sebastian Lindner

Mainburg. Bei schönstem Wetter erleben die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Aiglsbach eine forstfachlich interessante Lehrfahrt, mit den Schwerpunkten Douglasienwirtschaft im Großprivatwald, sowie Schnittholzverarbeitung und -Vermarktung.

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„Alles Große bildet, sobald wir es gewahr werden“, so sprach schon einst Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter und Naturwissenschaftler. Getreu diesem Motto machten sich die Mitglieder der FBG Aiglsbach am 2. Juni 2015 auf den Weg, um sowohl mehr über die größte Baumart in unseren Wäldern zu erfahren, als auch um eines der größten Sägewerke im süddeutschen Raum zu besichtigen.

Erster Punkt auf der Tagesordnung war dabei ein Besuch des Dürnbucher Forstes, genauer gesagt des Reviers Münchsmünster des Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF). Der WAF verwaltet die Besitztümer des ehemaligen bayerischen Königshauses und zählt mit seinen ca. 12000 ha Waldfläche zu den größten Privatwaldbesitzern Bayerns. Vor Ort wurden die Mitglieder der FBG vom zuständigen Revierleiter Jörg Meier begrüßt, der einen Fachvortag zur Douglasienwirtschaft vorbereitet hatte. Anhand von drei verschiedenen Waldbildern zeigte der Förster dabei die Vorteile dieser fremdländischen Nadelbaumart auf, sprach aber auch die Probleme bei der Umsetzung, speziell in der Kulturbegründung, an. Vor allem die Themen Wertastung und Vermarktung führten zu einer angeregten Diskussion unter den Waldbesitzern, aufkommende Fragen wurden dabei kompetent vom Revierleiter beantwortet. Zum Abschluss konnte Herr Meier den Mitgliedern der FBG noch einen ganz besonderen Baum zeigen: Versteckt in einem Fichtenaltbestand befand sich eine 120 jährige Douglasie. Dieser gigantische Baum besitzt eine geschätzte Höhe von ca. 55 m, ein geschätztes Volumen von über 25 m³ und überragt dabei alle Fichten gleichen Alters um knapp 20 m. Ein beeindruckendes Abschlussbild für den Vormittag, das allen Anwesenden noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Große Themen sorgen für großen Hunger, folglich war die Stimmung hoch als man mittags in das Köschinger Waldhaus einkehrte. Bei wunderbar gekochtem Wildfleisch und einem kühlen Getränk ließ es sich die Reisegruppe dann gut gehen und lauschte anschließend den interessanten Ausführungen des Forstdirektors a.d. Hubert Berghammer. Aufgewachsen im nahen Bettbrunn, ließ Herr Berghammer die Gruppe an seinen Kindheitserinnerungen, im speziellen die Jagden der Wittelsbacher, teilhaben.

Nach einer kurzen Verdauungspause machte sich die Reisegruppe dann erneut auf den Weg, um im nahen Kösching das Sägewerk der Firma Binderholz zu besichtigen. Schon während des gesamten Ausflugs war heftig über den Preisverfall im Zuge des Orkan Niklas diskutiert worden, sodass sich die ersten Fragen an den Vertreter der Firma Binder, Thomas Fendt, auf dieses Streitthema bezogen. Nach einer kurzen, aber intensiven Diskussion begann die Gruppe dann mit der Werksführung. Besonders beeindruckend war dabei die schiere Anzahl an Rundhölzern, die zurzeit auf dem Werksgelände lagern. Da das Sägewerk Binder im Jahr ca. 1.000.000 m³ Holz einschneidet, stehen die Sägen des Werkes nur selten still. Nach der Besichtigung der Werksanlagen wurde dann noch viel über die anfallenden Nebenprodukte und deren Verwendung gesprochen, insbesondere die Themen Hackschnitzel und Pellets waren für viele Waldbesitzer von großem Interesse. Dank Herrn Fendt blieben keine Fragen offen und die Reisegruppe konnte sich sichtlich zufrieden dem Abendessen und der Heimfahrt widmen.

Abschließend lässt sich festhalten, dass die forstfachliche Exkursion der FBG ein voller Erfolg war. Wetter, Vorträge und das Essen waren von höchster Güte und alle Reiseteilnehmer werden diesen Tag in sehr guter Erinnerung behalten.

 

Schützen und Nutzen, das Credo des Waldbesitzers

Von Sebastian Lindner

Spechtbaum

Der Druck auf das Holz steigt! Sei es durch den Klimawandel, großflächige Kalamitäten oder die Energiewende, die Belastung für die heimischen Waldbesitzer war selten größer. Dabei lastet nicht nur ein enormer ökonomischer Druck auf unseren Wäldern, zugleich muss der Wald auch eine Vielzahl an ökologischen und sozialen Aufgaben erfüllen. Naturschutz und Holzeinschlag, Spechtbaum und Harverster, diese Begriffspaare klingen im ersten Moment widersprüchlich, doch die Mitglieder der FBG Aiglsbach sind sich einig: Waldnaturschutz und Holzernte schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich!

Zusammen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Abensberg beteiligt sich die FBG Aiglsbach am „Aktionsjahr Waldnaturschutz 2015“. Die Aktion steht unter dem Motto „Schützen und Nutzen“ und soll der Bevölkerung das Konzept der naturnahen und nachhaltigen Waldwirtschaft näher bringen. Dabei gehen die FBG Aiglsbach und ihre Mitglieder bereits mit gutem Beispiel voran: Schon vor 15 Jahren ließ die Forstbetriebsgemeinschaft freiwillig ihre Wälder mit dem Gütesiegel PEFC zertifizieren und verpflichtete sich somit zur Einhaltung von naturschutzfachlichen Standards. Diese werden im Rahmen von regelmäßigen Kontrollen überprüft, um sicher zu stellen, dass sich keine schwarzen Schafe unter der Zertifizierungsgemeinschaft befinden.

Auch mit der Holzernte wird aktiv zum Waldnaturschutz beigetragen. Durch eine konsequente Begünstigung des Laubholzes in der Jugendpflege, durch regelmäßige Durchforstungen in den älteren Beständen und durch das konsequente Arbeiten mit der Naturverjüngung/bzw. der Pflanzung von standortgerechten Baumarten, werden im Zuge der Holzernte stabile und strukturreiche Mischwälder geschaffen. So entsteht ganz nebenbei ein anspruchsvoller Lebensraum für unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt. Diese Art der Forstwirtschaft findet unter lokalen Waldbesitzern immer mehr Zuspruch und dies nicht zuletzt dank der kompetenten Beratung durch die FBG Aiglsbach und das AELF Abensberg.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der ökologisch schonenden Holzernte ist eine ausreichende Feinerschließung. Rückegassen schützten den Waldboden vor schädlicher Verdichtung, indem sie diese auf einen kleinen Teil der Waldfläche konzentrieren. Der aktive Bodenschutz sichert somit nicht nur das Wachstum unserer Bäume und Kleinstlebewesen, sondern auch die zuverlässige Versorgung mit sauberem Wasser. Denn lockerer Waldboden ist ein wunderbarer Filter für unser Trinkwasser, eine Tatsache, die durch die Vielzahl an Brunnen in unseren Wäldern belegt wird.

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, der findet vielfältige Möglichkeiten um zum aktiven Waldnaturschutz beizutragen. Das Belassen von stehendem und liegendem Totholz im Bestand, der konsequente Schutz von Biotopbäumen (Spechthöhlen, Konsolenpilze, Mulmhöhlen etc.) oder das Anlegen von Feuchtbiotopen sind dabei gute Methoden um den eigenen Wald ökologisch vielfältiger aufzustellen. Hierbei leisten die Förster der AELF’s und FBG’s wichtige Überzeugungsarbeit, die immer öfter auf fruchtbaren Boden stößt.

Wie man sieht muss es nicht immer gleich der Nationalpark oder das Naturwaldreservat sein um Waldnaturschutz zu betreiben. Mit etwas Feingefühl für das Ökosystem Wald und die darin lebenden Pflanzen und Tiere ist es möglich, trotz Forstwirtschaft, die Natur zu schützen.

Sind sie selbst Waldbesitzer im Raum Mainburg/Aiglsbach und haben Interesse an aktivem Waldnaturschutz? Dann lassen sie sich von unseren kompetenten Förstern hier in Mainburg beraten. Florian Rauschmayr von der FBG Aiglsbach und Jürgen Petersen vom AELF Abensberg stehen ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Weitere Informationen, sowie Kontaktadressen und Telefonnummern, finden sie unter www.fbg-aiglsbach.de und unter www.aelf-ab.bayern.de

 

Jahreshauptversammlung

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Am  am 04. März 2015 fand im „Gasthaus Steiger“ unsere Mitgliederversammlung statt.

Über 120 Mitglieder und Ehrengäste besuchten in Ratzenhofen die Jahreshauptversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft.

Mit seinem Thema „Aktuelles zur Forstwirtschaft“ traf Herr Carl von Butler, der Geschäftsführer des Bayerischen Waldbesitzerverband e.V., die Anliegen der einheimischen Waldbesitzer.

 

 

 

An einem herrlich sonnigen Wintertag fand der erste Praktikertag der Forstbetriebsgemeinschaft Aiglsbach des Jahres 2015 statt.

Über 140 Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer fanden den Weg in die Bestände bei Aiglsbach. Drei Fichtebestände die unterschiedlichste Durchforstungsstadien aufwiesen, standen den interessierten Besuchern zur Verfügung. Herr Petersen der Revierleiter des Forstrevier Mainburgs, der einen dieser Bestände seit über zwanzig Jahren betreut, konnte seine Erkenntnisse der durchgeführten Maßnahmen und der damit verbunden eingeleiteten Naturverjüngung ausführlich demonstrieren. Der Förster der FBG stellte die Z-Baumdurchforstung in stammzahlreichen Beständen dar. Das Holzeinschlagsunternehmen Ihm war mit einem neuen Ponse- Harvester vor Ort und zeigte detailliert die umfangreichen Einsatzmöglichkeiten dieser Maschine. Von der Durchforstung über das Anlegen von Rückegassen bis hin zur Endnutzung unterverjüngter Bestände konnten sich die Waldbesitzer genau darüber informieren.

 

2015 Aktionsjahr Waldnáturschutz

Schützen und Nutzen, das Credo des Waldbesitzers

Von Sebastian Lindner

 

Spechtbaum

Auch mit der Holzernte wird aktiv zum Waldnaturschutz beigetragen. Durch eine konsequente Begünstigung des Laubholzes in der Jugendpflege, durch regelmäßige Durchforstungen in den älteren Beständen und durch das konsequente Arbeiten mit der Naturverjüngung/bzw. der Pflanzung von standortgerechten Baumarten, werden im Zuge der Holzernte stabile und strukturreiche Mischwälder geschaffen. So entsteht ganz nebenbei ein anspruchsvoller Lebensraum für unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt. Diese Art der Forstwirtschaft findet unter lokalen Waldbesitzern immer mehr Zuspruch und dies nicht zuletzt dank der kompetenten Beratung durch die FBG Aiglsbach und das AELF Abensberg.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der ökologisch schonenden Holzernte ist eine ausreichende Feinerschließung. Rückegassen schützten den Waldboden vor schädlicher Verdichtung, indem sie diese auf einen kleinen Teil der Waldfläche konzentrieren. Der aktive Bodenschutz sichert somit nicht nur das Wachstum unserer Bäume und Kleinstlebewesen, sondern auch die zuverlässige Versorgung mit sauberem Wasser. Denn lockerer Waldboden ist ein wunderbarer Filter für unser Trinkwasser, eine Tatsache, die durch die Vielzahl an Brunnen in unseren Wäldern belegt wird.

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, der findet vielfältige Möglichkeiten um zum aktiven Waldnaturschutz beizutragen. Das Belassen von stehendem und liegendem Totholz im Bestand, der konsequente Schutz von Biotopbäumen (Spechthöhlen, Konsolenpilze, Mulmhöhlen etc.) oder das Anlegen von Feuchtbiotopen sind dabei gute Methoden um den eigenen Wald ökologisch vielfältiger aufzustellen. Hierbei leisten die Förster der AELF’s und FBG’s wichtige Überzeugungsarbeit, die immer öfter auf fruchtbaren Boden stößt.

Wie man sieht muss es nicht immer gleich der Nationalpark oder das Naturwaldreservat sein um Waldnaturschutz zu betreiben. Mit etwas Feingefühl für das Ökosystem Wald und die darin lebenden Pflanzen und Tiere ist es möglich, trotz Forstwirtschaft, die Natur zu schützen.

Sind sie selbst Waldbesitzer im Raum Mainburg/Aiglsbach und haben Interesse an aktivem Waldnaturschutz? Dann lassen sie sich von unseren kompetenten Förstern hier in Mainburg beraten. Florian Rauschmayr von der FBG Aiglsbach und Jürgen Petersen vom AELF Abensberg stehen ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Weitere Informationen, sowie Kontaktadressen und Telefonnummern, finden sie unter www.fbg-aiglsbach.de und unter www.aelf-ab.bayern.de

 

 

 

 

Zwei Tagesexkursion der FBG Aiglsbach e.V. Oktober 2014

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Vom 20.10.2014 bis zum 21.10.2014 unternahmen über 50 Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer den alljährlichen Zweitagesausflug der Forstbetriebsgemeinschaft Aiglsbach.

Die Fahrt führte unsere Mitglieder diesmal in das Mühlviertel nach Österreich, in den Bereich von Freistadt. Das Mühlviertel ist waldbaulich ähnlich wie der Raum Mainburg stark von der Fichte dominiert. Diese Baumart lieferte in den letzten Jahrzehnten durchaus hohe Erträge. Aber auch hier, war in den letzten zwanzig Jahren ein deutlicher Anstieg der Schadholzmenge zu beobachten. Die Fichte ist gegenüber anderen Baumarten, besonders vom Klimawandel betroffen.

Gerade die unteren Bereiche des Mühlviertels sind trocken, niederschlagsärmer und sommerwarm, ein Klima das auch in unseren Breiten in vielleicht 100 Jahren eintreten kann.

Deswegen war es sehr wichtig zu sehen, wie diese Region mit ihren fichtendominierten Wäldern umgeht, welche Konzepte hier entwickelt werden und welche Zukunftsaussichten für die verschiedene Baumarten herrschen.

Die Mitglieder der FBG Aiglsbach wurden von dem Bezirksoberförster Martin Speta der für den Bereich Freistadt zuständig ist, sehr herzlich empfangen. Er führte uns am ersten Tag unserer Exkursion in die Pflanzschule „Bäuerliche Forstpflanzen-Züchter“, einen Zusammenschluss von Landwirten die nebenher Forstpflanzen produzieren und gemeinsam  vermarkten. Zuerst wurde die Geschäftsstelle des BFZ besichtigt, danach folgte ein Besuch bei  bei dem Landwirt und Forstpflanzenzüchter Weinzinger Johann. Dessen Betrieb sich aus traditioneller Milchviehhaltung und einer Baumschule zusammensetzt. Ein interessanter und spannender Nachmittag fand einen gemütlichen Ausgang in dessen eigenen Hofladen.

Am zweiten Tag ging es bei fast wolkenlosem Wetter, in den Kommunalwald der Stadt Freistadt, auf einen mehrere Kilometer langen Rundweg. Dort demonstrierte uns  Förster Martin Speta verschiede Pflanz- und Durchforstungseingriffe in Fichtendominierten Wäldern und seine Bestrebungen für einen stabilen und klimagerechten Wald. Bei dieser sehr kurzweiligen Wanderung, konnten viele Fragen vor Ort diskutiert und beantwortet werden.

Nach dem Mittagessen folgte auf dem Heimweg eine Führung der Asambasilika bei Altenmarkt /Osterhofen. Den Abschluss der Reise fand bei einem anschließenden  gemütlichen Abendessen statt, bei dem diese interessante und aufschlussreiche Zweitagesexkursion ihren Ausklang fand.

 

Fahrt zur Interforst, Juli 2014

Die Forstbetriebsgemeinschaft veranstaltete am 19.Juli 2014 einen Tagesausflug zur Interforst nach München. Die Interforst gehört weltweit zu den wichtigsten Messen für die Forstwirtschaft. Auf 40.000qm zeigten 450 Messeausteller alles rund um das Thema Forst, Wald und Holz. Unsere Mitglieder nutzten die Möglichkeit sich über die neuesten Maschinen, Geräte und technische Systeme zu Informieren. Auch luden viele Informationsstände zu Gesprächen rund um das Thema Forst und Wald ein. Die Sonderschauen der Interforst beschäftigten sich dieses Mal mit dem Arbeits- und Gesundheitsschutz und man erhielt wertvolle Tipps für rückenschonendes und ergonomisches Arbeiten.

Zentraler Holzlagerplatz in Aiglsbach, April 2014

Gemeinde Aiglsbach übergibt FBG Holzlagerplatz

Am Montag, den 28. April wurde offiziell Gemeindegrund der Gemeinde Aiglsbach der FBG zum Zwecke der Holzvermarktung übergeben. Mit diesen Lagerplatz besteht die Möglichkeit, auch kleine Mengen insbesondere Laub- und Nadelhölzer hier zu lagern, um diese dann optimal zu Vermarkten.

Somit verfügen die Mitglieder der FBG über eine zusätzliche Lagermöglichkeit, die ganzjährig LKW befahrbar ist und vielseitig verwendet werden kann.

 

2013

 

Jahreshauptversammlung 2013

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Florian Rauschmayr, Elisabeth Wimmer, Georg Huber,
Bernhard Bielmeier, Prof.Dr. Suda

Aus dem Geschäftsbericht 2013:

„Die Holzpreise haben sich im letzten Jahr konstant nach oben entwickelt und konnten seit langer Zeit die Grenze von 100€ (netto) überschreiten. Ein leichter Zuwachs im Bereich „Schadholz“ (ca. 1000 fm) bedingt durch den Borkenkäfer musste im Herbst 2013 festgestellt werden.

Die Planung für unser Waldbesitzer Holzlagerplätze zur Verfügung zu stellen, konnte 2013 abgeschlossen werden. Und  so bereits im Winter die ersten Lagerplätze genutzt werden.“

Einen besonderen Vortrag hielt Herr Prof. Dr. Suda von der TU München- Weihenstephan über den „Wald im Spiegelbild gesellschaftlicher Interessen“

Herbst 2013

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Zwei-Tagesausflug der Forstbetriebsgemeinschaft Aiglsbach e.V. in die Bergmischwälder nach Oberammergau.

Über 50 Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer waren bei der diesjährigen zweitägigen Lehr- und Fortbildungsreise der FBG Aiglsbach dabei.

Schwerpunkt unserer Reise war die „Bergwaldoffensive“ der Bayerischen Forstverwaltung.

Von den rund 250 000 Hektar Bergwald in den bayerischen Alpen sind knapp 2/3 Schutzwald. Davon sind über 13 000 Hektar in ihren Funktionen beeinträchtigt.

Genau hier greift das Programm der Bergwaldoffensive ein unter dem Motto „ Vorbeugen ist billiger als heilen“ ein. Neue kostenintensive Sanierungsmaßnahmen werden durch vorrauschauende Pflege und Waldverjüngung möglichst zu vermeiden. Diese Anstrengungen sollen mit der Bergwaldoffensive nochmals deutlich gestärkt werden.

Die ortsansässigen Förster der Amtes für Landwirtschaft und Forsten Herr Joachim Mark sowie auch der Forstamtsleiter der Bayerischen Staatsforsten Herr Meinhard Süß führten uns bei schönsten Bergwetter  zu vielen hochintressanten Punkten im Bergwaldmischwald. Sie erklärten und zeigten den Mitgliedern eindrucksvoll die Bemühungen vor Ort. Es folgten viele Fragen und Diskussionen auf dieser zweitägigen Exkursion. Eine tolle und aufschlussreiche Reise bei wunderbarem Herbstwetter krönte diesen Ausflug.

 

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Die Forstbetriebsgemeinschaft setzt ein Zeichen für die Nachhaltigkeit !

Nachhaltige Waldbewirtschaftung stellt sicher, dass das Ökosystem Wald auch für nachfolgende Generationen als Schutz-, Nutz-, und Erholungsraum zur Verfügung steht. Das ist unser Ziel, Waldbewirtschaftung auf ökologischen und ökonomischen Grundlagen.

Mit der „Waldoffensive 300“ ( 300 Jahre Nachhaltigkeit) werden in Niederbayern 300 Schilder aufgestellt, die unserer Gesellschaft und Mitbürgern auf unsere nachhaltig bewirtschafteten Wälder aufmerksam machen sollen.

Die Kriterien sind streng!

  • Kahlschläge sind  zu unterlassen
  • Mischbestände (Buche, Tanne, Fichte, Bergahorn) anstatt Monokulturen
  • Forstmaschinen dürfen nur auf ausgewiesenen Gassen fahren,um den Boden zu schonen
  • Wildbestände sind zur Sicherung der Waldverjüngung anzupassen.

 

 

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August 2013

Im Vorfeld des Großen Bayerischen Waldtag, in Gaibach(Unterfranken)  beim dem auch rund 50 Mitglieder der FBG Aiglsbach anwesend waren, haben die Bayerische Staatsregierung und die Interessenvertreter der Waldbesitzer,  die Fortschreibung des Waldpaktes 2020 – Gemeinsame Erklärung zur Stärkung der Forstwirtschaft und des ländlichen Raums unterzeichnet:

Punkte sind u.a.

  • Finanzielle Förderung und neutrale staatliche Information
  • Fortbildung für den Waldbesitzer
  • Stärkung und Förderung der Forstzusammenschlüsse
  • Zertifizierung und vermehrte Nutzung von heimischen Holz
  • Wald vor Wild

 

 

FVN Niederbayern

40 Jahre innovatives Handeln für Wald, Waldwirtschaft und Eigentum.“

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Unser Dachverband die FVN, der alle niederbayerischen Waldbesitzervereinigungen und Forstbetriebsgemeinschaften angehören, feierte am 14.August in Böbrach ihr 40 jähriges Bestehen.

In den 25 Vereingungen sind 35 000 Waldbesitzer zusammengeschlossen, mit einer Waldfläche von 235 000 ha. Die durchschnittlich 650 000 fm Rundholz vermarkten.

Unser 1. Vorsitzender Georg Huber der zugleich auch 1. Vorsitzender der Forstlichen Vereinigung Niederbayern ist, führte durch das Festprogramm, bei dem zahlreiche,  hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Verbänden und Gesselschaft in den Bayerischen Wald nach Böbrach gereist waren. (August 2013 )

 

 

Florian Rauschmayr wird neuer Geschäftsführer der FBG.  Die beiden scheidenden Geschäftsführer Barbara und Volker Ernwein werden offiziell verabschiedet.

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Volker Ernwein, Barbara Ernwein, Georg Huber, Florian Rauschmayr

 

2009

Im Februar beendet Georg Weiher seine Dienstzeit als Geschäftsführer bei der FBG. Im März wird Volker Ernwein eingestellt. Im Mai geht ein Hagelunwetter über der südlichen Holledau nieder, das aber im Wald nur stellenweise Schäden anrichtet. Im November feiert die FBG unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Helmut Brunner in Aiglsbach ihr 40jähriges Bestehen mit einem Festakt.

2008

Sturm Emma richtet Schäden im Bereich der FBG an. Im März wird Jeannine Dressel als Buchhalterin eingestellt.

2007

Im Januar wütet Sturm „Kyrill“. Die Hackschnitzelpreise bei der Mainburger Bioenergie werden erhöht. Barbara Stolz wird Nachfolgerin von Martin Nagl, der zu In-Energie nach Ingolstadt wechselt.

2005

Forstdirektor Berghammer vom Forstamt Siegenburg geht in Ruhestand. Mit der Forstreform ist fortan das Amt für Landwirtschaft und Forsten Abensberg für den Bereich der FBG zuständig.

2004

Wegen anhaltender Borkenkäferkalamitäten führen die Waldbauern eine Wallfahrt zum Bogenberg zum Bogenberg durch. Mit Martin Nagl wird ein forstlich ausgebildeter Geschäftsführer bestellt.

2003

Vier verdiente Vorstandsmitglieder erhalten das silberne Ehrenzeichen des Bayerischen Waldbesitzerverbandes.

2002

Die FBG beteiligt sich an der Wertholzversteigerung in Kelheim. Ein weiterer mittlerer Häcksler wird in Betrieb genommen.

2001

Die FBG startet das Pilotprojekt „Vorrats- und Zuwachsaufnahme“.

Die Forstwirtschaftliche Vereinigung wählt Georg Huber zum 1. Vorsitzenden.

2000

Das Büro der FBG zieht von Haunsbach nach Mainburg ins „Grüne Zentrum“. Im Oktober tritt die FBG erstmals gemeinsam mit dem Maschinenring als Aussteller am Gallimarkt auf. Im Dezember fegt Sturm „Lothar“ über das Land und verursacht erhebliche Schäden.

1999

Mit dem 1. Juli beginnt das Lieferrecht für die Waldbauern zur Hackschnitzellieferung an das Bioheizwerk Mainburg.

1998

Die Vorstandschaft beschließt den Kauf eines weiteren Hackschnitzlers.
Am 20. Mai 1999 wird der neue Häcksler HM 14 in Betrieb genommen.

1997

zählt die FBG-Aiglsbach 400 Mitglieder, 3300 ha Waldfläche. 45 Mitglieder beteiligen sich an der Hackergemeinschaft und es werden jährlich sechs bis achtausend Festmeter Holz vermarktet, Waldarbeiterschutzkleidung beschafft, sowie der Bezug von Sägekettenöl und Zaunmaterial praktiziert.
Die Mitglieder genießen seit Jahren Vorteile beim organisierten Pflanzenbezug.

1996

Der Spatenstich zum Bau des Bioheizwerkes erfolgt.
Bau des Heizwerkes von Juni 1997 bis Dezember 1997.
Inbetriebnahme des Heizwerkes erfolgt im Januar 1998.

Antragstellung auf Förderung des Bioheizwerkes.

18.01.1996

Die Verhandlungen um das Bioheizwerk Mainburg verdichten sich.
Nach der Einigung mit dem Stadtrat wird die Betreibergesellschaft gegründet. Gesellschafter der GmbH werden für die Stadt Mainburg Bgm Josef Egger und Vorsitzender Georg Huber für die Seite der FBG Aiglsbach. 114 Waldbesitzer zeichnen für rund 720.000,00 DM Anteile.
Im Herbst des Jahres findet eine Vorführung über die moderne Hackschnitzelgewinnung statt.

25.01.1995

Die alte Seilwinde wird durch eine neue mit Funksteuerung ersetzt.
Der Kauf eines neuen Hackschnitzler ist perfekt.

19.01.1994

Josef Dietrich stellt sich für den Posten des 1. Vorsitzenden nicht mehr zur Wahl. FD Lochbihler übereicht Dietrich die Staatsmedaile Die Versammlung wählt Georg Huber aus Oberempfenbach an diese Stelle. Stefan Eisenrieder jun. aus Oberpindhart wird Stellvertreter.
In der Sache Bioheizwerk für ein Gewerbegebiet in Mainburg will man am Ball bleiben.

23.07.1992

Die Vorstandschaft diskutiert die Anschaffung eines größeren Holzhackschnitzler.

1990

Rund 20.000 fm Holz fallen beim Sturm Wibke.
Der Holzprozessor kommt erstmals im Bauernwald zum Einsatz.
Das erste elektronische Datenerfassungsgerät für die Holzaufnahme kommt bei der FBG zum Einsatz.

1989

Die forstl. Betreuungsbeamten Robert Lindner und Jürgen Petersen lösen Fritz Gruber und Dieter Winterstein ab.

18.12.1984

In Steinbach beschließen die Waldbauern die Standortkartierung im Wald durchführen zu lassen.

1983

Mit der Vorführung einer Rückezange sollen die Erleichterungen der Rückarbeit demonstriert werden.
Saurer Regen und andere Umwelteinflüsse zeichnen den Wald.

13.12.1982

Erstmals wird das System der Hackschnitzelheizung aufgegriffen und eine eingehende Aufklärung darüber durchgeführt.
Der erste Hackschnitzler wird angeschafft.
Im Mai des Jahres wird auf Ersuchen der FBG in Mainburg eine Forstdienststelle eingerichtet.

31.07.1981

Die Waldfläche der 222 Mitglieder umfaßt derzeit 2200 ha Wald.

24.04.1980

Starker Schneefall bringt ca. 20.000 fm Holz im FBG Bereich zu fall.
500 ha Wald sind von der Nonne befallen
Eine großflächige Bekämpfung mit dem Hubschrauber wird notwendig.
Die Kordinierung der Maßnahme obliegt der FBG; Folge: viele Neuzugänge

12.10.1978

Es wird im Raum Oberempfenbach der Forstschädling „Nonne“ festgestellt.
Der Vorstand beschließt den Kauf einer Seilwinde.
Es wird beschlossen, Mitglied des Bay.Waldbesitzerverbandes zu werden.

23.02.1978

Die Mitgliederversammlung beschließt den Ausschuß auf 5 Mitglieder zu erweitern.
Gewählt wurden: Hillerbrand Simon; Berger Leonhard; Raith Georg Moosham, Randlkofer Michael u. Huber Georg.

24.01.1975

1. Waldinfoveranstaltung
Beginn der Holzvermarktung über die FBG

1975

17.Januar Jahreshauptversammlung mit Neuwahl Josef Dietrich wird wird zum 1. Vorsitzenden gewählt Norbert Schmidt wird sein Stellvertreter Georg Weiher wird zum Geschäftsführer gewählt. Johann Huber RB Aiglsbach wird mit der Kassenführung beauftragt.

Satzungsänderung:
Umbenennung von WBV zu Forstbetriebsgemeinschaft

Die forstliche Beratung für den Privatwald teilen FOI Fritz Gruber und Oberförster Otto Puchner.

1971

Satzungsänderung: Aufnahme gemeinschaftlicher Beschaffung und Benützung forstwirtschaftlicher Betriebseinrichtungen, Maschinen und Geräte.

1969

Gründungder WBV:
15 Waldbesitzer gründen am 3. Dez. 1969 in Aiglsbach den Verein WBV – Aiglsbach
1. Vorsitzender: Norbert Schmidt Aiglsbach
2. Vorsitzender: Josef Dietrich Aiglsbach

Geschäftsführer: Leonhard Kellerer Aiglsbach
Kassenführer: Leonhard Berger Buch

Ausschußmitglieder:
Georg Raith Moosham
Andreas Huber Aiglsbach
Sebastian Hillerbrand Aiglsbach

Wahlausschuß:
Oberförster Otto Puchner Obermühle
Rudolf Pöschko Aiglsbach

Beschluß: Mitgliedsbeitrag, je ha Wald DM 0.50