Gallimarkt Stand 07-09.10.2017

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Gallimarkt Stand 2017

                          

 

 

„STANDPLATZ 69“

“ EIN MUSS FÜR JEDEN WALDBESITZER“

Die FBG Aiglsbach präsentiert dieses Jahr einen riesen Info-Stand mit einem breiten Feld an Forstthemen auf über 120 qm.

Dabei ist unser diesjähriges Hauptthema der Borkenkäfer und natürlich die Arbeitssicherheit!

  • Dazu demonstrieren erfahrene Forstwirtschaftsmeister direkt an unserem Stand (im 20- 30 Minutentakt) Fäll- und Schnitttechniken.
  • Das AELF Abensberg berät Sie in allen Fragen rund um den Wald
  • Die Steuerberatung ECOVIS ist mit Ihren Steuerprofis vor Ort und gibt wertvolle Tipps was beim Käferholz steuerlich zu beachten ist!

Dazu bekommt wieder jedes Mitglied von der BAUMSCHULE SCHLEGL aus Elsendorf ein kleines Bäumchen als Geschenk.

Infoveranstaltung Borkenkäfer

Ein Nachmittag im Zeichen des Käfers

Massive Borkenkäfer-Kalamität – auch in unserer Region.

von links Forststudent David Lawrenz-Grunow (Hochschule Weihenstephan) mit einem Vortrag zur Ökologie des Buchdruckers und Förster Florian Rauschmayr

 

Der trocken-warme Sommer fordert seinen Tribut – schon im Frühjahr sahen die Experten der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft eine Massenvermehrung zweier bedeutender Schadinsekten unserer Wälder kommen: Buchdrucker und Kupferstecher. Die Borkenkäferarten profitieren von der diesjährigen Witterung und befallen in ganz Bayern Fichtenbestände. Zügige Entnahme der befallenen Bäume ist dabei die einzige Möglichkeit gegen die Massenvermehrung vorzugehen. Die dadurch in diesen Wochen anfallenden Schadholzmengen stellen sich für Forst- und Holzwirtschaft als zunehmende Herausforderung dar, auch in unserer Region. Aus diesem Grund veranstaltete die Forstbetriebsgemeinschaft Aiglsbach und Umgebung e.V. am 05. August 2017 eine Info-Veranstaltung zum Thema Borkenkäfer.

In einem Waldstück bei Oberempfenbach, das ganz aktuell vom Buchdrucker heimgesucht wurde, konnten die rund einhundert interessierten Teilnehmer des Programms direkt im Wald ihr Wissen auffrischen sowie erfahren, was es mit der diesjährigen Massenvermehrung auf sich hat und was Waldbesitzer zur Bekämpfung von Borkenkäfern tun können.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Georg Huber, dem 1. Vorsitzenden der FBG Aiglsbach und der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Niederbayern (FVN) und Peter Enders, dem Bereichsleiter Forsten vom AELF Abensberg, die die zusammengekommene Gruppe bei sonnigem Wetter im kühlenden Schatten großer Buchen willkommen hießen.

In den Themenkomplex Borkenkäfer führte David Lawrenz-Grunow (Hochschule Weihenstephan) mit einem Vortrag zur Ökologie des Buchdruckers ein und unterstrich die Notwendigkeit schneller Holzernte bei akutem Borkenkäferbefall. Wie man den Befall mit Buchdrucker im Wald feststellen kann, veranschaulichte Revierleiter Jürgen Petersen (Revier Mainburg) an frisch durch die Käfer besetzten Bäumen. An der dritten Station des Nachmittags zeigte der Geo-Informatiker Michael Giftthaler neuartige Methoden zur Auffindung von befallenen Bäumen auf. Mit einer selbstkonstruierten Drohne, ausgerüstet mit Multispektralkamera, können durch Luftbild-Auswertungen schnell und effektiv Käfernester ausfindig gemacht werden. Die Anwesenden zeigten sich von der vorgeführten High-Tech beeindruckt.

Zum Abschluss der zweistündigen Veranstaltung wurde durch die Geschäftsführer der FBG Aiglsbach, Florian Rauschmayr und Stephanie Müller, ein Ausblick auf die kommenden Wochen gegeben: Die Profis der Forstbetriebsgemeinschaft arbeiteten in diesen Wochen auf Hochtouren an einem möglichst reibungslosen Ablauf der Kalamitätsbewältigung und bittet die Bevölkerung um Verständnis, dass es durch die Holzerntemaßnahmen zeitweise zu Wegesperrungen kommen kann und sich das gewohnte Waldbild durch die Entnahme der befallenen Bäume verändert.

 

 

Tagesausflug der FBG

Von Tannen, Jagd und Borkenkäfern

 

von links Bernhard Bielmeier Geschäftsführer FVN und Georg Huber 1. Vorsitzender

Zum zweiten Male lud die Forstbetriebsgemeinschaft Aiglsbach e.V. dieses Jahr ihre Mitglieder auf eine spannende Ganztages-Exkursion. Ziel der Reise am 18.07., an der fast fünfzig Waldbesitzer aus der Region Mainburg teilnahmen, war die Gemeinde Kollnburg (Lk. Regen) im Bayerischen Wald. Zu Gast bei Bernhard Bielmeier, Geschäftsführer der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Niederbayern (FVN) und ambitioniertem Waldbesitzer, begann das Programm mit herzlicher Begrüßung durch ihn und Georg Huber (1. Vorsitzender der FVN und FBG Aiglsbach). Vor der Tür seines ganz besonderen Hauses gab Herr Bielmeier einen Überblick über die Geschichte des familieneigenen land- und forstwirtschaftlichen Betriebs, beleuchtete die aktuelle Situation der niederbayerischen Forstwirtschaft sowie seine Vorstellungen von einer zukunftsorientierten Waldbewirtschaftung. Das greifbarste Argument für seine Worte zur Pflege von Wäldern ist eben jenes Haus, vor dem sich die Traube der Waldbesitzer versammelt hatte: Ein geräumiges Wohnhaus in Blockbauweise – ganz aus Tannenholz aus dem eigenen Wald! Es entwickelte sich ein angeregtes Gespräch über den Anbau von Fichte und Tanne, über die Borkenkäfer-Problematik des Jahres und den Holzmarkt, aber auch zu neuen Nationalparks in Bayern. Als studiertem Forstmann ist es Herrn Bielmeier ein besonderes Anliegen zu verdeutlichen: Unser Wald gelangt nur durch Pflege zu wahrer Blüte. Bei der anschließenden Waldführung konnten sich alle Anwesenden bei schönstem Sommerwetter im lichtdurchfluteten Tannen-Fichten-Mischwald selbst davon überzeugen. Die gezeigten Waldbilder veranschaulichen auch welch ein Geschenk Naturverjüngung ist und welches Potential in der Tanne für die Zukunft steckt. Doch alle Wanderungen, noch dazu lehrreiche, machen Hunger. Zum Mittag lud Bernhard Bielmeier deshalb in das BayerWaldAktivZentrum (BWAZ) „Lunaris“ nahe dem Luftkurort St. Englmar zu Rehragout und Schnitzel. Das ehemalige Schullandheim in traumhafter Lage erfuhr durch Herrn Bielmeiers Initiative seine Renaissance und dient heute Gruppen und Vereinen als Tagungsort. Gestärkt führte das Nachmittagsprogramm die Waldbesitzer der FBG zum Waldwipfelweg in Maibrunn. In luftigen Höhen zwischen den Baumkronen konnten die Exkursionsteilnehmer den Bäumen auf Augenhöhe begegnen und „ihren“ Wald einmal ganz anders erleben. Bepackt mit diesen Eindrücken rundete die Gruppe den gelungenen Tagesausflug mit einer Abendeinkehr in Mamming (Lk. Dingolfing-Landau) ab. Die Exkursion gab allen Beteiligten die Möglichkeit die Gemeinschaft der Waldbesitzer zu stärken.

von D. Lawrenz-Grunow (FBG Aiglsbach)

 

Der Borkenkäfer befällt intensiv unsere heimischen Fichtenwälder

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„Die Zeit des Hoffens ist vorbei“ – Der Fichtenborkenkäfer insbesondere der Buchdrucker hat in den letzten Augusttagen die sommerliche Hitze und Trockenheit voll ausgenutzt und unsere heimischen Fichten intensiv befallen.

Im Zuge des Klimawandels werden Trockenjahre wie 2015 wohl vermehrt auftreten. Davon werden vor allem die Fichtenborkenkäfer profitieren. Dies zeigten bereits Erfahrungen aus dem Trockenjahr 2003. Damals blieb die Borkenkäferpopulation über einige Jahre auf einem relativ hohem Niveau.

Damit diese Entwicklung nicht völlig außer Kontrolle gerät ist eine konsequente Forstwirtschaft die einzig wirkungsvolle Maßnahme über die die Waldbesitzer und Förster verfügen. Treten die Trockenjahre in immer kürzeren Intervallen auf, so steht zu befürchten, dass sich die Käferdichte gar nicht mehr zurückentwickelt, sondern auf einem hohen Niveau bleibt. Somit wird der begrenzende Faktor für unsere heimischen Fichtenwälder der Buchdrucker und Kupferstecher sein.

Die einzigen wirkungsvollen Maßnahmen sind:

Frühzeitige Durchforstungen mit einer deutlichen Stammzahlreduzierung um genügend Wasser und Nährstoffe für die verbleibenden Bäume zur Verfügung zu stellen.

Mischbaumarten wie Tanne, Lärche Douglasie, Buche und Eiche zu fördern um artenreiche und stabile Mischbestände zu erzielen.

Ist der Fichtenborkenkäfer erst einmal ausgebrochen so hilft nur noch die schnelle Entfernung dieser befallenen Fichten aus dem Wald. Die Forstbetriebsgemeinschaft koordinierte in den ersten Septembertagen viele Einsätze mit rund 3000 Festmetern Käferschadholz, um die massiven Gefahren für die Wälder abzuwenden.

Die Aufarbeitung dieser teilweise bereits trockenen Fichtenkronen stellt für die Forstarbeiter eine tödliche Gefahr dar, da diese Gipfel plötzlich abbrechen können. Der Einsatz der Seilwinde oder Holzvollernter (Harvester) sind die einzig sicheren Methoden.

Über den Unfallschutz und vielen weiteren Themen rund um den Wald informiert die FBG Aiglsbach ausführlich dieses Jahr auf ihrem Stand auf dem Gallimarkt.

Georg Meister – Ein Anwalt des Waldes

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Als Waldbesitzer haben wir alle eine Sache gemein: Die uneingeschränkte Liebe zum Wald und zur Natur! Mit viel Bedacht und Fürsorge formen wir das Bild des Waldes nach unseren Vorstellungen und Wünschen. Ein Mann, der wie kein Zweiter für diese Hingabe zum Wald steht, ist Georg Meister. Der ehemalige Forstamtsleiter hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich für den Wald in all seiner Vielfalt stark zu machen. Ein entscheidender Punkt ist dabei die waldverträgliche Jagd. Georg Meister gehört zu den ersten „Wald vor Wild“-Befürwortern und hat im Laufe seines Lebens mehrere Grabenkämpfe für den Forst gefochten. Im Magazin „Capriccio“ des Bayerischen Rundfunks wurde nun ein kleiner Beitrag mit Herrn Meister gedreht.

Den Film finden sie unter dem Link: Georg Meister – Anwalt der Wälder

Reinschauen lohnt sich!

Plötzlich Waldbesitzer – Ein Beitrag des Bayerischen Rundfunks

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Gerade jüngere Waldbesitzer kennen dieses Gefühl: Ganz plötzlich ist man für die Bewirtschaftung von mehreren Hektar Wald zuständig, ohne viel über dieses Thema zu wissen. Da kann es schon mal vorkommen, dass man sich überfordert und alleingelassen fühlt. Doch Hilfe ist in Sicht: Forstliche Zusammenschlüsse wie die FBG’s und die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten greifen den heimischen Waldbesitzern unterstützend unter die Arme. In einem Filmbeitrag des Bayerischen Rundfunks wird dieses Thema aufgenommen und ansprechend dargestellt.

Den Film finden sie unter: Plötzlich Waldbesitzer

Reinschauen lohnt sich!

 

Holzernte rechtzeitig planen

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Nutzen Sie frühzeitig unsere Serviceangebote und lassen Sie sich für den bevorstehenden Herbst und Winter beraten. Wir unterstützen Sie bei der Planung und der Durchführung von allen Arten der Holzernte, von der klassischen manuellen Aufarbeitung bis hin zu hochmechanisierten Holzernte. Ganz individuell auf Ihre Bedürfnisse angepasst