KWF Tagung

 

  • KWF Tagung
  • Am Sonntag den 12. Juni fährt die FBG bei genügender Teilnehmer Zahl auf die KWF Tagung mit vergünstigten Eintritt.

Anmeldung bei Johann Huber oder in der Geschäftsstelle 08751 845644

 

1. Praktikertag 2016 – Sonne, Hackschnitzel und Waldbau vom Feinsten

Am 19. März war es wieder soweit und die Forstbetriebsgemeinschaft Aiglsbach lud ihre Mitglieder zum ersten Praktikertag 2016 ein. Trotz des idealen Hopfenanbauwetters fanden sich knapp 50 interessierte Waldbesitzer/-besitzerinnen im Pfarrwald Domspatzen bei Haunsbach ein, um sich in den Themen Durchforstungsmodelle und Kulturbegründung fortzubilden. Eine Besonderheit dieser Lehrveranstaltung war die Kooperation mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT). Fünf Studenten der forstlichen Fakultät hatten dieses Mal die Vorträge vorbereitet und führten die Teilnehmer durch den spannenden Tag.

Doch bevor man sich in Gruppen aufteilte um gemeinsam mit den Studenten sich die forstlichen Fachthemen zu erarbeiten, gab es eine exklusive Vorführung zum Thema Holzenergie. Die Firma Albach aus Menning war mitsamt einem nagelneuen Hacker (aus ihrer aktuellen Produktionsreihe) angereist, um die Effizienz der Maschine beim Hacken von Waldrestholz zu demonstrieren. In atemberaubender Geschwindigkeit verschlang der mobile Hacker einen riesigen Haufen aus Ästen und Kronenmaterial. Neben der Vorführung erhielten die Besucher zudem einen detaillierten Einblick in die Herstellung von Hackschnitzlen und erfuhren, dass unterschiedliches Hackmaterial unterschiedliche Technik zum Hacken benötige, um ein optimales Produkt zu erzielen.

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Im Anschluss begann dann die Infoveranstaltung, geleitet durch die Studenten der HSWT. In Kleingruppen widmeten sich die Teilnehmer den verschiedenen Themen, wobei am Ende des Tages alle Stationen besucht worden waren. Vorgestellt wurden die Themen von Julian Sauter, Johannes Reisacher, Thomas Stachura, Veronika Wolf und Maximilian Sedlmair , wobei die Studenten die Besucher in mehrere Teilgruppen aufgliederten.

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Bei Julian Sauter wurde über das Z-Baum-Konzept aufgeklärt und der junge Mann erläuterte welche Vor- aber auch Nachteile diese Variante mit sich bringt. Neben einer einfachen Anwendung und einem hohen Ertrag im Endbestand, zeichnet das Z-Baum-Konzept vor allem ein lineares, striktes Muster aus. In der Folge wird man als Waldbauer unflexibel, ein Nachteil dieses, ansonsten sehr weit verbreiteten, Durchforstungsmodells.

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Unter Maximilian Sedlmair sahen unsere Waldbesitzer dann eine Art Gegenkonzept zur Z-Baum-Variante. Bei der freien Auslesedurchforstung findet keine Festlegung auf positive Bäume statt, die gefördert werden sollen. Stattdessen wird der Bestand als Einheit gesehen und vom starken schlechten Ende weg genutzt. Durch die Eingriffe entsteht eine vertikale Struktur in den Beständen, zudem ist man flexibel bei der Auslese der zu entfernenden Bäume. Ein Nachteil ist aber der höhere Arbeitsaufwand beim Auszeichnen, denn die Wahl der auszuscheidenden Bäume will wohl überlegt sein.

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In einem frisch geschlagenen Käferloch beschäftigten sich dann die Studenten Johannes Reisacher, Thomas Stachura und Veronika Wolf mit dem Thema Kulturbegründung. Zunächst wurde anhand einer Weiserzaunfläche das Prinzip der Naturverjüngung erläutert und welche Voraussetzungen eine erfolgreiche natürliche Verjüngung eines Bestandes benötigt. Gerade wenn man eine Baumartenvielfalt anstrebt wird das Thema Jagd zum Schlüsselfaktor. Doch auch die Verfügbarkeit mit samenabwerfenden Bäumen in der Umgebung spielt eine große Rolle, sodass einem oft nur die künstliche Verjüngung bleibt um die Baumartenvielfalt zu erhöhen.

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Bei der Pflanzung wurde neben dem technischen Vorgang der Fokus auf die Themen Baumartenauswahl, Förderung und Schutz gelegt. Bei der Baumartenwahl sollte man sich immer am Standort orientieren, gerade in puncto Wasserhaushalt und Nährstoffversorgung haben viele heimische Baumarten sehr enge Bereiche in denen sie optimal wachsen können. Neben dem Standort kann auch die forstliche Förderung eine Rolle spielen. Laubholz (Weißtanne ist dem Laubholz gleichgestellt), sowie Nadelmischbestände (50% Laubholz) werden vom Staat bezuschusst, sodass die Kosten für die Kulturbegründung erheblich gesenkt werden können. Bei der Auswahl lässt man sich am Besten vom zuständigen AELF Revierleiter beraten. Jürgen Petersen, Leiter des Forstreviers Mainburg, blickte dabei den Studenten über die Schulter und beantwortete an ihn gerichtete Fachfragen. Stehen die zu pflanzenden Bäume dann einmal fest, muss man sich noch Gedanken über deren Schutz vor heimischen Schalenwild machen. Überhöhte Reh- und Schwarzwildbestände belasten die hallertauer Waldbesitzer und Landwirte wie kaum ein anderer Faktor. Im Wald richtet das Reh mit seinem Leittriebverbiss und durch das Verfegen der Stämme den größten Schaden an. Die Studenten stellten dabei deutlich fest, dass eine waldangepasste Jagd dem Waldbesitzer viel Geld sparen kann. Ist dies jedoch nicht der Fall, so muss man sich Gedanken über den Schutz seiner Kulturen machen. Neben dem altbekannten Zaun besteht auch die Möglichkeit des Einzelschutzes, wobei verschiedene praktische Varianten vorgeführt wurden.

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Am Ende des wunderschönen Tages gingen die Teilnehmer dann sichtlich erfreut zurück nach Hause und wir hoffen, dass Sie an diesem Tag etwas Neues für sich entdecken konnten. Herzlich bedanken wollen wir uns vor allem bei den Studenten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, die mit ihren detailliert ausgearbeiteten Fachvorträgen zu überzeugen wussten. Neben der spannenden Ausarbeitung waren es vor allem die praxisnahen Ratschläge der Jungförster die sich als besonders interessant für unsere Besucher herausstellten. Auch Herrn Prof. Dr. Erwin Hussendörfer gilt unser Dank, der diese Kooperation in die Wege leitete und von Seiten der Hochschule aus betreute. Mit Kooperationen dieser Art übernimmt die Forstbetriebsgemeinschaft Verantwortung für die Ausbildung kommender Generationen im Wald, sowohl auf Seiten des Forstpersonals, als auch auf Seiten der Waldbesitzer. Uns bleibt dann nur noch auf den nächsten Praktikertag zu verweisen, der wie gewohnt am Ende dieses Jahres stattfinden wird. Alle Informationen dazu finden Sie dann wie gewohnt auf unserer Homepage, unseren Newslettern/Rundschreiben und in der Hallertauer Zeitung.

Borkenkäfer – Alles muss raus

Kupferstecher

Durch Sturmschäden und Trockenheit im vergangenen Jahr konnten die Borkenkäfer hohe Populationsdichten aufbauen.

Um die Gefahr von Kupferstecher und Buchdrucker zu mindern, müssen alle Waldbesitzer weiterhin jeden befallenen Baum rasch einschlagen und aus dem Wald entfernen.

Die FBG Aiglsbach unterstützt die Waldbesitzer intensiv bei dieser Aufgabe.

Unser neuer zentraler Holzlagerplatz in Großgundertshausen

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Um ihr Holz optimal verkaufen zu können, ist eine direkte Anfuhrmöglichkeit für unsere Holzlaster Grundvoraussetzung. Aus diesem Grund ist es uns von der FBG Aiglsbach wichtig unseren Mitgliedern zentrale Holzlagerplätz zur Verfügung zu stellen. An diesen logistischen Knotenpunkten können wir sowohl eine optimale Holzabfuhr, als auch Vermarktung garantieren. Daher ist es uns eine große Freude ihnen mitteilen zu können, dass wir unser Angebot an zentralen Holzlagerplätzen erweitert haben.

 

Ab sofort können Sie auch in Großgundertshausen ihr Holz zentral bei uns lagern. Diesen Service können wir ihnen dank Herrn Hubert Ertlmaier anbieten, auf dessen Grund sich der Lagerplatz befindet. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön für dieses, nicht selbstverständliches, Angebot.

Unseren neuen Holzlagerplatz finden sie hier:

 Großgundertshausen, hinter der Bushaltestelle am Feldkreuz

 

Zentraler Holzlagerplatz Großgundertshausen

 

 

Georg Meister – Ein Anwalt des Waldes

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Als Waldbesitzer haben wir alle eine Sache gemein: Die uneingeschränkte Liebe zum Wald und zur Natur! Mit viel Bedacht und Fürsorge formen wir das Bild des Waldes nach unseren Vorstellungen und Wünschen. Ein Mann, der wie kein Zweiter für diese Hingabe zum Wald steht, ist Georg Meister. Der ehemalige Forstamtsleiter hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich für den Wald in all seiner Vielfalt stark zu machen. Ein entscheidender Punkt ist dabei die waldverträgliche Jagd. Georg Meister gehört zu den ersten „Wald vor Wild“-Befürwortern und hat im Laufe seines Lebens mehrere Grabenkämpfe für den Forst gefochten. Im Magazin „Capriccio“ des Bayerischen Rundfunks wurde nun ein kleiner Beitrag mit Herrn Meister gedreht.

Den Film finden sie unter dem Link: Georg Meister – Anwalt der Wälder

Reinschauen lohnt sich!

Plötzlich Waldbesitzer – Ein Beitrag des Bayerischen Rundfunks

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Gerade jüngere Waldbesitzer kennen dieses Gefühl: Ganz plötzlich ist man für die Bewirtschaftung von mehreren Hektar Wald zuständig, ohne viel über dieses Thema zu wissen. Da kann es schon mal vorkommen, dass man sich überfordert und alleingelassen fühlt. Doch Hilfe ist in Sicht: Forstliche Zusammenschlüsse wie die FBG’s und die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten greifen den heimischen Waldbesitzern unterstützend unter die Arme. In einem Filmbeitrag des Bayerischen Rundfunks wird dieses Thema aufgenommen und ansprechend dargestellt.

Den Film finden sie unter: Plötzlich Waldbesitzer

Reinschauen lohnt sich!

 

Holzernte rechtzeitig planen

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Nutzen Sie frühzeitig unsere Serviceangebote und lassen Sie sich für den bevorstehenden Herbst und Winter beraten. Wir unterstützen Sie bei der Planung und der Durchführung von allen Arten der Holzernte, von der klassischen manuellen Aufarbeitung bis hin zu hochmechanisierten Holzernte. Ganz individuell auf Ihre Bedürfnisse angepasst